04 Vorbeugung

Gemäß dem „Eisberg-Modell“ passieren in einem Unternehmen viele Dinge, die man gar nicht mitbekommt. Wie bei einem Eisberg bleiben sie unter der Oberfläche, das heißt, diese Vorkommnisse werden lokal erfasst und behandelt. Die Summe dieser Vorkommnisse (Beinahe-Unfälle, unsichere Handlungen und/oder Umgebungsbedingungen) stellen jedoch die beste Quelle für Optimierungs­maßnahmen dar - bevor etwas passiert.


Daher haben die Badischen Stahlwerke 2004 damit begonnen, nicht nur Unfälle mit Personenschaden zentral zu melden und zu untersuchen, sondern Vorkommnisse aller Art einer Meldepflicht zu unterwerfen. Die zentrale Abteilung „Arbeitssicherheit“ kann so auswerten, welches Potenzial ein „Beinahe-Unfall“ hat und ob eine Häufung lokaler Vorkommnisse auf einen Systemfehler schließen lässt.


2008 haben wir gemeinsam mit der Firma t&t Organisationsentwicklung den „EVA-Prozess - Einstellungs- und Verhaltensänderung in der Arbeitssicherheit“ eingeführt. Dieser ersetzt seitdem den ursprünglichen Auditbegriff und ermöglicht es uns durch die Einbeziehung aller operativen und administrativen Führungskräfte im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Optimierungen zu erkennen und umzusetzen.

 
 
 
 
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